{"id":2142,"date":"2016-11-20T18:40:54","date_gmt":"2016-11-20T18:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/K\/?p=2142"},"modified":"2020-11-27T18:57:33","modified_gmt":"2020-11-27T18:57:33","slug":"161120-lesung-leerer-stuhl-pasing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/161120-lesung-leerer-stuhl-pasing\/","title":{"rendered":"Lesung am leeren Stuhl in Pasing"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2087 alignleft\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/161109-leerer-stuhl-120.jpg\" alt=\"161109-leerer-stuhl-120\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Sonntag 20.11.2016 um 11 Uhr Namenslesung verschleppter oder get\u00f6teter Pasinger Juden beim \u201eLeeren Stuhl\u201c am Pasinger Rathaus, Rathausstra\u00dfe, anl\u00e4sslich des Totensonntags.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h3>\u201eJeder Mensch hat einen Namen\u201c &#8211; Gedenkakt am Leeren Stuhl in Pasing<\/h3>\n<p>Am Morgen des 20. November 1941 f\u00e4hrt aus M\u00fcnchen ein Zug nach Kaunas, Litauen, vollgestopft mit fast 1.000 M\u00fcnchner Juden &#8211; M\u00e4nner, Frauen und 49 Kinder. Auch Pasinger sa\u00dfen darin. Wenige Tage sp\u00e4ter wurden sie alle erschossen. Ihrer soll nach 75 Jahren gedacht werden. Das Kulturforum M\u00fcnchen-West, das im letzten Jahr tatkr\u00e4ftig zur Errichtung der Skulptur \u201eLeerer Stuhl\u201c am Rathaus beigetragen hat, l\u00e4dt am 20. November, am Totensonntag, zu einem Gedenkakt am Pasinger Rathaus, Eingang Rathausgasse, ein. Mitglieder der Geschichtswerkstatt &#8222;J\u00fcdisches Leben im M\u00fcnchner Westen&#8220; verlesen Namen und Lebenswege dieser Opfer der Judenverfolgung. [<a href=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/K\/150127-leerer-stuhl-pasing\/#shoah\">Die Opfer der Shoah aus Pasing<\/a>]<\/p>\n<p>Die Lesung wird begleitet von dem Klarinettisten Oliver Klenk. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>Mitglieder der Geschichtswerkstatt &#8222;J\u00fcdisches Leben im M\u00fcnchner Westen&#8220; haben, ausgehend von einem VHS-Kurs unter Leitung des Historikers Dr. Bernhard Scho\u00dfig, 3 Jahre lang recherchiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit haben sie in einer Ausstellung in der Pasinger Fabrik pr\u00e4sentiert und in einem <a href=\"http:\/\/spuren-muenchen.de\/InsLicht\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Begleitbuch<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Durch diese Forschungsergebnisse bekommen die Opfer des Nationalsozialismus im M\u00fcnchner Westen pers\u00f6nliche Konturen.<\/p>\n<p>Das Mahnmal, der &#8222;Leere Stuhl&#8220; der K\u00fcnstlerinnen Marlies Poss und Blanka Wilchfort, ist Symbol der Erinnerung an die in Pasing beheimateten j\u00fcdischen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen, die nach der Vertreibung durch die NS-Herrschaft hier ihre \u201eWohn-Sitze\u201c verloren\u00a0 und im Stadtteil \u201eLeer-Stellen\u201c hinterlassen haben.<\/p>\n<h3>Lesung<\/h3>\n<p><strong> der Namen und kurze Darstellung der Schicksale der j\u00fcdischen B\u00fcrger, die zwischen 1933 und 1945 in Pasing lebten und verfolgt, vertrieben und\/oderermordet wurden, zusammengestellt von Dr. Doris Barth und Almuth David.<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li><strong>Richard Berg<br \/>\n<\/strong>lebte ab 1938 als Auslandskorrespondent in M\u00fcnchen.<br \/>\nAb Anfang der 40-er Jahre musste er in der G\u00e4rtnerei Laugl in Pasing Zwangsarbeit leisten. Von dort wurde er im Februar 1945 mit einem der letzten Transporte nach Theresienstadt deportiert.<br \/>\nEr \u00fcberlebte und kehrte am 28.06.1945 nach M\u00fcnchen zur\u00fcck. Dort starb er 1959 im Alter von 70 Jahren.<\/li>\n<li><strong>Luise Burger<\/strong>, geb. Altmann,<br \/>\nwar von ihrem nichtj\u00fcdischen Mann geschieden und deshalb nicht mehr durch eine sog. privilegierte Mischehe gesch\u00fctzt.<br \/>\nSie lebte seit 1941 in M\u00fcnchen-Pasing.<br \/>\nIm selben Jahr wurde sie im Alter von 57 Jahren f\u00fcr den Bau der \u201eJudensiedlung Milbertshofen\u201c zwangsverpflichtet.<br \/>\nAm 23.07.1942 erfolgte ihre Deportation nach Theresienstadt.<br \/>\nSie \u00fcberlebte und kehrte im Juni 1945 nach M\u00fcnchen-Pasing zur\u00fcck. Dort starb sie 1972 im Alter von 88 Jahren.<\/li>\n<li><strong>Julie Ciriacy-Wantrup<br \/>\n<\/strong>lebte von 1937 bis 1942 in Pasing. Sie war Damenschneiderin. Aufgrund ihrer Scheidung von einem nicht j\u00fcdischen Mann war sie nicht mehr gesch\u00fctzt.<br \/>\n1942 bekam sie einen Deportationsbescheid, damals \u201eAbwanderungsbescheid\u201c genannt. In ihrer Verzweiflung nahm sie sich im Alter von 36 Jahren am 20.7.1942 in Pasing das Leben.<\/li>\n<li>Julies Mutter <strong>Laura Czarnikauer<\/strong><br \/>\nzog 1939 zu ihrer Tochter nach Pasing.<br \/>\nAm 01.07.1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Sie geh\u00f6rte zu den H\u00e4ftlingen, die im Februar 1945 von der Schweiz frei gekauft wurden und so \u00fcberleben konnten.<\/li>\n<li><strong>Jenny Emmerich-H\u00f6gen<\/strong><br \/>\nlebte seit 1914 in Pasing. Sie war die Witwe eines bekannten Reiseschriftstellers. Sie wurde im Alter von 63 Jahren am 04.04.1942 zusammen mit \u00fcber 700 Juden aus Oberbayern und Schwaben nach Piaski in Polen deportiert.<br \/>\nTodesdatum und Todesort sind nicht bekannt.<\/li>\n<li><strong>Irma Glaser<br \/>\n<\/strong>lebte von 1917 bis 1933 in Pasing. Sie war Buchh\u00e4ndlerin. Am 24.04.1933 nahm sie sich das Leben. Sie wurde 47 Jahre alt.<\/li>\n<li><strong> Dr. Felix Goldmann<br \/>\n<\/strong>lebte von 1937 bis 1942 in Pasing. Er war Werksleiter der PECO-Schwei\u00dfmaschinenfabrik.<br \/>\nNach seiner \u201eZwangsumsiedlung\u201c in die \u201eJudensiedlung Milbertshofen\u201c Anfang 1942 nahm er sich dort am 30.03.1942,<br \/>\nkurz vor seiner Deportation, das Leben. Er wurde 51 Jahre alt.<\/li>\n<li><strong>Bernhard Haas <\/strong>lebte von 1933 bis 1938 in Pasing. Er war Kaufmann. W\u00e4hrend des Novemberpogroms 1938 wurde er im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Dort starb er am 28.11.1938. Er wurde 67 Jahre alt.Die staatenlose <strong>Familie H\u00f6nig<\/strong> lebte seit 1910 in Pasing und war immer wieder von Ausweisung bedroht. Folgende Angeh\u00f6rige waren zwischen 1933 und 1945 der Verfolgung ausgesetzt:<\/li>\n<li><strong>Alfred H\u00f6nig<\/strong> war Kaufmann. Obwohl er in einer sog. privilegierten Mischehe verheiratet war, wurde er noch im Februar 1945 nach Theresienstadt deportiert. Er \u00fcberlebte und kehrte im Juni 1945 nach M\u00fcnchen-Pasing zur\u00fcck. 1948 wanderte er mit seiner Familie in die USA aus.<\/li>\n<li><strong>Josef H\u00f6nig <\/strong>und<\/li>\n<li>seine Frau <strong>Babette<\/strong>, geb. Kirchheimer waren seit 1934 verheiratet.<br \/>\nJosef war Friseur mit eigenem Salon in Pasing, der am 1. April 1933 Ziel des sog. \u201eJudenboykotts\u201c wurde. Wegen weiterer Repressalien gab Joseph 1936 das Gesch\u00e4ft auf. Im selben Jahr zog das Ehepaar nach M\u00fcnchen. Von einem neu verh\u00e4ngten Aufenthaltsverbot als Staatenlose bedroht gelang ihnen Ende Juli 1939 die Flucht nach Italien.<br \/>\nIhr weiteres Schicksal ist unbekannt.<\/li>\n<li><strong>Leopold H\u00f6nig<br \/>\n<\/strong>war Vertreter und lebte wie sein Bruder Alfred in einer sog. privilegierten Mischehe mit einer Nichtj\u00fcdin.<br \/>\nMit ihm zusammen wurde er mit einem der letzten Transporte im Februar 1945 nach Theresienstadt verbracht.<br \/>\nEr \u00fcberlebte und kehrte im Juni 1945 nach M\u00fcnchen-Pasing zur\u00fcck. 1947 wanderte er mit seiner Familie in die USA aus.<\/li>\n<li><strong>Olga H\u00f6nig,<br \/>\n<\/strong>einzige Tochter der Familie H\u00f6nig, war eine gesch\u00e4tzte Damenschneiderin in Pasing. 1938 wurde sie mit Berufsverbot belegt. Am 28.09.1939 konnte sie nach England und im Folgejahr in die USA emigrieren.<\/li>\n<li><strong>Otto Kalisch<br \/>\n<\/strong>lebte von 1912 bis 1938 in Pasing.<br \/>\nEr war Kunstmaler, Portraitmaler und Fotograf und betrieb eine fotografische Vergr\u00f6\u00dferungsanstalt. Er starb am 2.11.1938 in M\u00fcnchen, weitere Lebensdaten fehlen.<\/li>\n<li><strong>Albert Lehmann<br \/>\n<\/strong>lebte von 1899 bis 1943 in Pasing.<br \/>\nEr war Kunstmaler und Stadtfotograf, dessen Postkarten das alte Pasing dokumentierten.<br \/>\nAlbert Lehmann starb 1943 im Alter von 74 Jahren, sein Grab befindet sich auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in M\u00fcnchen.<strong>Professor Harry Marcus und Familie<br \/>\n<\/strong>Das Schicksal der Familie Marcus, die seit 1936 in Pasing lebte und am 01.09.1939, am Tag des Beginns des Zweiten Weltkriegs, von Italien aus nach Bolivien ins Exil ging, wird im Anschluss ausf\u00fchrlich dargestellt. Folgende Familienmitglieder emigrierten zusammen:<\/li>\n<li>Der Sohn <strong> Benno Marcus<br \/>\n<\/strong>der Volks- und Forstwirt war und in Bolivien blieb. Er starb dort 1976.<\/li>\n<li>Die Tochter <strong>Emma Erica Marcus<br \/>\n<\/strong>Sie kehrte zusammen mit dem Vater 1954 nach M\u00fcnchen-Pasing zur\u00fcck und starb dort 2001.<\/li>\n<li><strong> Dr. Harry Marcus<br \/>\n<\/strong>Als Professor f\u00fcr Anatomie an der LMU wurde er mit Berufsverbot belegt und in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Aus der Emigration kehrte er nach dem Tod seiner Frau in sein Pasinger Haus zur\u00fcck und starb 1976 im Alter von 93 Jahren.<\/li>\n<li><strong>Margarete Marcus,<br \/>\n<\/strong>die Ehefrau von Professor Harry Marcus, starb 1953 im Exil<\/li>\n<li><strong>Eva Mathes <\/strong>lebte von 1937 bis 1940 und von 1947 bis 1960 in Pasing.<br \/>\nSie wurde 1941 mit 75 Jahren in die \u201eJudensiedlung Milbertshofen\u201c eingewiesen und von dort im Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie \u00fcberlebte und kehrte im Juni 1945 nach M\u00fcnchen zur\u00fcck.<br \/>\nNach einem zerm\u00fcrbenden Kampf um die R\u00fcckerstattung ihres Hauses starb sie 1960 im Alter von 93 Jahren in Pasing.<\/li>\n<li><strong>Richard Meyer <\/strong>(*27.06.1877)<br \/>\nlebte von 1914 bis 1953 in Pasing. Er war Fachmann f\u00fcr Gartenbau. Im Oktober verlor er durch den Tod seiner nicht-j\u00fcdischen Frau die sog. \u201eMischehen-Privilegien\u201c.<br \/>\nVom Arbeitslager Moosach wurde er noch im Februar 1945 nach Theresienstadt deportiert. Er \u00fcberlebte und kehrte im Juni 1945 nach Pasing zur\u00fcck. Am 30.12.1953 starb er im Alter von 76 Jahren in M\u00fcnchen.<\/li>\n<li><strong>Emil Neuburger <\/strong>(*24.05.1870)<br \/>\nlebte von 1901 bis 1938 in Pasing. Er war Kaufhausbesitzer und Mitglied des Pasinger Magistratsrats.<br \/>\nAm 14.06.1938 starb er im Alter von 68 Jahren in Pasing, bevor er mit seiner zweiten Frau Emilie die geplante und genehmigte Ausreise nach New York antreten konnte.<br \/>\nEine Stra\u00dfe in der N\u00e4he des Pasinger Bahnhofs ist nach Emil Neuburger benannt.<\/li>\n<li>Seine Frau <strong>Emilie Neuburger<\/strong>, geb. Bernheimer,<br \/>\nemigrierte im September 1938 nach New York.<\/li>\n<li><strong>Karoline Neuburger<\/strong>,<br \/>\ndie 1903 in Pasing geborene Tochter aus erster Ehe war bereits am 21.11.1936 nach New York ins Exil gegangen.<br \/>\n(B\u00fcrge f\u00fcr Emilie und Karoline war Sohn Michael, der schon seit 1927 in New York lebte.)<\/li>\n<li><strong>Elisabeth Norgauer<\/strong>, geb. Kronacher (*03.03.1885)<br \/>\nlebte von 1932 bis 1966 in Pasing. Sie war an der K\u00f6niglichen Akademie der Tonkunst ausgebildete Musikleherin und gab nach dem Tod ihres nicht-j\u00fcdischen Mannes im Jahr 1932 Klavierunterricht.<br \/>\nIm Juli 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Sie kehrte am 23.06.1945 als \u00dcberlebende nach Pasing zur\u00fcck. Dort starb sie 1966. Ihre einzige Tochter war vier Jahre vor ihr gestorben. Sie sind in einem Grab auf dem Waldfriedhof beerdigt.<\/li>\n<li><strong>Regina Pachmayr und Familie<\/strong><br \/>\nlebte von 1931(?) bis 1939 in Pasing. Regina Pachmayer war von ihrem nicht-j\u00fcdischen Mann, einem Arzt, geschieden und verlor damit den Schutz der sog. \u201eprivilegierten Mischehe\u201c.<br \/>\nAm 16.02.1939 gelang ihr mit den drei T\u00f6chtern die Emigration nach England.<br \/>\n\u00dcber das weitere Schicksal der Familie wissen wir nichts.<\/li>\n<li><strong>Otto Regensteiner<\/strong> (*22.06.1877)<br \/>\nlebte von 1892 bis 1933 in Pasing. Er war der j\u00fcngste Sohn des Pasinger Schuhfabrikanten Albert Regensteiner. \u00a0Er betrieb einen Handel mit Autozubeh\u00f6r.<br \/>\n<strong>Heute vor 75 Jahren, am 20.11.1941, wurde er zusammen mit fast 1000 M\u00fcnchner Juden nach Kaunas deportiert und dort am 25.11.1941 erschossen. <\/strong>Er wurde 64 Jahre alt.<\/li>\n<li><strong>Frida Roth und Familie<\/strong><strong><br \/>\nFrida Roth <\/strong>(*20.11.1891) lebte von 1922 bis 1939 in Pasing. Ihr 1929 in Pasing verstorbener Mann, Dr. Emil Roth, war Teilhaber einer renommierten M\u00fcnchner Tuchhandelsfirma am Stachus.<br \/>\nAm 1. April 1933 wurde das Gesch\u00e4ft Ziel des sog. \u201eJudenboykotts\u201c, am 05.09.1938 wurde die Firma \u201earisiert\u201c.<br \/>\nAm 22.05.1939, nach langem Kampf, gelang Frida Roth die Ausreise nach Australien. Auch ihre drei T\u00f6chter haben \u00fcberlebt.<\/li>\n<li>Zuerst emigrierte die j\u00fcngste Tochter <strong>Marianne Amalie<\/strong> im Juli 1938 nach England im Alter von 20 Jahren.<\/li>\n<li>Drei Monate sp\u00e4ter, im Oktober 1938, konnte die mittlere Tochter <strong>Gertraude Therese <\/strong>mit ihrem Mann, einem Berliner Rabbiner, nach Pal\u00e4stina emigrieren.<\/li>\n<li>Der \u00e4ltesten Tochter <strong>Anneliese<\/strong>, 1913 geboren, gelang im Juli 1939 zusammen mit ihrem Mann, dem bekannten M\u00fcnchner Antiquar Ernst Rosenthal, die sp\u00e4te Flucht nach England. Erst nach dem Krieg konnte das Paar wie geplant nach Australien zu Frida Roth emigrieren.<br \/>\n\u00dcber die weiteren Lebenswege der vier Frauen ist uns nichts bekannt.<\/li>\n<li><strong>Berthold Sterneck und Familie.<\/strong><br \/>\n\u00dcber das Schicksal der Familie Sterneck berichten wir am Ende dieser Namenslesung etwas ausf\u00fchrlicher.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag 20.11.2016 um 11 Uhr Namenslesung verschleppter oder get\u00f6teter Pasinger Juden beim \u201eLeeren Stuhl\u201c am Pasinger Rathaus, Rathausstra\u00dfe, anl\u00e4sslich des Totensonntags.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[33,15,4,19],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2142"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2142"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5743,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2142\/revisions\/5743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}