{"id":3381,"date":"2018-02-08T16:00:21","date_gmt":"2018-02-08T16:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/K\/?p=3381"},"modified":"2018-02-10T12:36:18","modified_gmt":"2018-02-10T12:36:18","slug":"180208-wissen-ursprung-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/180208-wissen-ursprung-des-lebens\/","title":{"rendered":"Ursprung des Lebens"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3382 alignleft\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-spirale-120.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" \/>Donnerstag 8. Februar 2018 um 19.30 Uhr in der Wissenschaftsreihe spricht die Biophysikerin Prof. Dr. Petra Schwille \u00fcber den Ursprung des Lebens &#8211; den \u00dcbergang von unbelebter zu belebter Materie.\u00a0 Eintritt 8 Euro, f\u00fcr Mitglieder 5.<!--more--><\/p>\n<p>Das Kulturforum M\u00fcnchen-West l\u00e4dt am Donnerstag 8. Februar zur Fortsetzung seiner Wissenschaftsreihe im Ebenb\u00f6ckhaus ein. Erster Gast im neuen Jahr ist Prof. Dr. Petra Schwille. Nach einem Studium der Physik und Philosophie in Stuttgart und G\u00f6ttingen, der Promotion am Max-Planck-Institut f\u00fcr Biophysikalische Chemie bei Nobelpreistr\u00e4ger Manfred Eigen und mehrj\u00e4hriger Forschung in den USA war sie von 2002 bis 2012 Professorin f\u00fcr Biophysik an der Universit\u00e4t Dresden. Sie ist mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden, darunter der Leibniz Preis der DFG.<\/p>\n<p>Seit 2012 leitet die in Planegg lebende Professorin am Martinsrieder Max-Planck-Institut f\u00fcr Biochemie als Direktorin die Abteilung f\u00fcr zellul\u00e4re und molekulare Biophysik. Dort versucht sie der uralten Frage nachzugehen, wie aus unbelebter Materie Leben entstehen konnte. Sie und ihre Forschungsgruppe m\u00f6chten daf\u00fcr aus molekularen Bausteinen die Minimalversion einer Zelle, der kleinsten lebenden Einheit, konstruieren. \u201eWas war der Ursprung der ersten Zelle? Heute gilt als gesichert, dass Zellen immer nur aus vorhandenen Zellen entstehen k\u00f6nnen. Aber es muss Molek\u00fcle gegeben haben, die sich einst zu den allerersten Zellformen zusammengefunden haben. Und die daf\u00fcr n\u00f6tigen Mechanismen und Naturgesetze gelten auch heute noch\u201c, so Schwille. Diesen \u00dcbergang von unbelebter zu belebter Materie im Labor nachstellen zu k\u00f6nnen und zu erforschen, wie die einfachste m\u00f6gliche Zelle \u00fcberhaupt aussehen k\u00f6nnte, ist ihr Ziel. Daf\u00fcr erarbeitet sie verschiedenste biophysikalische Methoden zum gezielten Studium einzelner Molek\u00fcle, in deren besonderer Struktur, Dynamik und vor allem Wechselwirkung der Schl\u00fcssel zur Entstehung des Lebens zu finden ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3383\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-spirale.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-spirale.jpg 512w, https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-spirale-120x120.jpg 120w, https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-spirale-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/p>\n<p>\u201eWie einfach kann Leben sein\u201c &#8211; dieses komplexe Thema wird Petra Schwille uns in ihrem Vortrag n\u00e4herbringen. F\u00fcr die Physikerin geh\u00f6rt die Biologie und die Prozesse des Lebens zum Faszinierendsten, mit dem man sich \u00fcberhaupt besch\u00e4ftigen kann. Nicht nur, weil unser eigenes Dasein darauf beruht, sondern weil die biologischen Systeme so \u00fcberaus komplex sind, dass es zun\u00e4chst fast unm\u00f6glich scheint, ihnen auf den Grund zu gehen. &#8222;Dass ich mich zum Physik- statt Biologiestudium entschlossen habe, hat daher weniger mit der Tatsache zu tun, dass ich immer schon besser rechnen als mir Dinge merken konnte, sondern damit, dass ich der Auffassung bin, dass nur die besten Konzepte und Methoden dieser Komplexit\u00e4t, wenn \u00fcberhaupt, gewachsen sein k\u00f6nnen. Und die stammen nun mal aus der Physik.&#8220;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3384\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-portr.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-portr.jpg 700w, https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180208-schwille-portr-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>Die Forscherin Petra Schwille steht aber auch f\u00fcr den Spagat zwischen Familie, Wissenschaft und ihren Leidenschaften f\u00fcr Berge und Musik. Das Leben, daran l\u00e4sst sie keinen Zweifel aufkommen, ist nicht nur Forschungsgegenstand, es soll auch genossen werden. Wo es Beruf und Familie zulassen, spielt sie Geige und Bratsche im Orchester oder Streichquartett und verbringt sommers wie winters viel Zeit in den Bergen. Petra Schwille ist mit dem evangelischen Pfarrer Ulrich Braun verheiratet und Mutter dreier T\u00f6chter.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung\u00a0 in der Ebenb\u00f6ckstra\u00dfe 11 beginnt am 8. Februar 2018 um 19.30 Uhr, der Eintritt betr\u00e4gt 5 \u20ac f\u00fcr Mitglieder des Kulturforum, 8 \u20ac f\u00fcr Nichtmitglieder. Eine Anmeldung unter kulturforum.muenchen-west@web.de ist dringend erforderlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag 8. 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