{"id":3395,"date":"2018-03-08T08:59:11","date_gmt":"2018-03-08T08:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/K\/?p=3395"},"modified":"2018-03-11T09:05:05","modified_gmt":"2018-03-11T09:05:05","slug":"180308-lesung-skasa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/180308-lesung-skasa\/","title":{"rendered":"Michael Skasa im Ebenb\u00f6ck"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3396 alignleft\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180308-skasa-obermaier-120.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" \/>8. M\u00e4rz 2018 um 19.30 Uhr ist Michael Skasa unser Gast im Ebenb\u00f6ckhaus. Er wird \u00fcber sich und seine Arbeit erz\u00e4hlen und aus seinen Texten lesen. Eintritt 8 Euro, f\u00fcr Mitglieder des Kulturforums 5 Euro. Verbindliche Anmeldung unter kulturforum.muenchen-west@web.de erforderlich. <!--more--><\/p>\n<h3>Michael Skasa, Radiomoderator, Autor und Journalist ist beim Kulturforum M\u00fcnchen West zu Gast.<\/h3>\n<p>Skasa (geb. 14. Januar 1942 in K\u00f6ln) verbrachte seine Kindheit in dem gro\u00dfelterlichen H\u00e4uschen in Grafing bei M\u00fcnchen. Im \u201eStudienseminar\u201c Neuburg\/Donau ging er f\u00fcnf Jahre aufs Humanistische Gymnasium, danach war er bis zum Abitur am Gymnasium Rosenheim. Danach Wehrdienst und Studium der Theatergeschichte, Germanistik, Philosophie, Psychologie, Kunstgeschichte, Zeitungswissenschaft, Religionsphilosophie und Sprecherziehung. In einer Schwabinger Wohngemeinschaft war er mitten drin in der 68er-Bewegung. Dort wohnt er noch immer und vermietet nun seinerseits Zimmer an Studenten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3397\" src=\"https:\/\/www.kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180308-skasa-obermaier.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180308-skasa-obermaier.jpg 700w, https:\/\/kulturforum-mwest.de\/1.0\/K\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/180308-skasa-obermaier-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p>Bekannt wurde Skasa durch die Radiosendung \u201eSonntagsbeilage\u201c des Bayerischen Rundfunks, einer Mischung aus Glossen, Geschichten, Gedichten und Musik. F\u00fcr ihn typisch war ein trockener und manchmal schwarzer, scharfsinniger Humor, mit dem er seine H\u00f6rer auf Bayern 2 unterhielt. Die literarischen und musikalischen Beitr\u00e4ge der einst\u00fcndigen Sendung standen unter einem w\u00f6chentlich wechselnden Thema.<br \/>\n&#8218;Nicht auszuhalten: Radio-Legende Skasa h\u00f6rt beim BR auf&#8216; hie\u00df es dann Ende 2011. Nach vierzig Jahren beim Bayerischen Rundfunk, mit unglaublichen 2000 Sendungen, h\u00f6rte Kult-Moderator Michael Skasa auf. Diese Stunde war f\u00fcr viele ein Pflicht- und Lustprogramm. \u201eIch habe meine Sonntage nach seiner Sendung eingeteilt\u201c, sagte manch einer seiner Fans. Der Vielleser Michael Skasa brachte in jeder Sendung, erstaunlich aktuell und unterhaltsam, seine Lesefr\u00fcchte quer durch die Weltliteratur in Zusammenhang mit den Themen, die gerade in der Luft lagen und f\u00fcgte Aspekte hinzu, die Leitartikel und Reportagen eben nicht liefern.<br \/>\nWeiterhin verfasste Skasa etwa 50 H\u00f6rbild-Portr\u00e4ts von Dichtern und historischen Personen, war ein Jahr lang Chefdramaturg am Berliner Schillertheater und ein Jahr lang alleiniger Redakteur der Monatsschrift \u201eTheater heute\u201c. Zudem schrieb er als Theaterkritiker f\u00fcr \u201eDie Zeit\u201c, die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c und f\u00fcr \u201eTheater heute\u201c.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ver\u00f6ffentlichte er einige B\u00fccher: F\u00fcr alle Liebeslagen (2004); Ferien vom Urlaub. Warum in die Ferne schweifen? (2005); Wunder der Improvisation &#8211; Weihnachten in den 40er Jahren (2007); Sonn- und Werktags- Beilagen (2009); Nix gehabt \u2013 und soviel erlebt; Grafinger Mitb\u00fcrger erz\u00e4hlen von den Jahren nach dem Weltkrieg (2016).<br \/>\n2011 erschien von ihm die CD Die M\u00e4nner sind alle Verbrecher: Schauspieler sprechen Schlagertexte.<\/p>\n<p>Skasa erhielt 1988 den Ernst-Hoferichter-Preis, 1994 den Schwabinger Kunstpreis und 2007 den Bayerischen Poetentaler.<\/p>\n<p>Die Mitglieder und Freunde des Kulturforums werden an diesem Abend einen Querschnitt durch seine Arbeit erleben mit Bezug auf aktuelle Themen und unser etwas anderes Bayern.<\/p>\n<p>Der Eintritt betr\u00e4gt 8 Euro, f\u00fcr Mitglieder des Kulturforums 5 Euro. Eine verbindliche Anmeldung unter kulturforum.muenchen-west@web.de ist wegen begrenzter Pl\u00e4tze erforderlich. Beginn ist um 19.30, Veranstaltungsort ist das Ebenb\u00f6ckhaus, Ebenb\u00f6ckstra\u00dfe 11.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. M\u00e4rz 2018 um 19.30 Uhr ist Michael Skasa unser Gast im Ebenb\u00f6ckhaus. Er wird \u00fcber sich und seine Arbeit erz\u00e4hlen und aus seinen Texten lesen. Eintritt 8 Euro, f\u00fcr Mitglieder des Kulturforums 5 Euro. 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