KulturStammtisch mit Dr. Stephan Keller

„Aus dem Leben eines Diplomaten“

Gaststätte „Zum Alten Wirt“ in Obermenzing

Foto: Dr. Keller in Afrika,  2009.

Dr. Stephan Keller trat nach seinem Jurastudium 1977 in den Diplomatischen Dienst ein. Seine Auslands-Stationen waren Tansania, Frankreich, Italien, Griechenland und Genf. Dann folgten Saudi-Arabien, der Sudan und die Elfenbeinküste, wo er bis zu seinem Ruhestand 2011 als Botschafter die Bundesrepublik repräsentiert hat. Hier  ist Keller nur knapp einem Angriff entkommen. „Das waren damals unruhige Zeiten mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einem Machtkampf zwischen zwei Lagern“, wie der Diplomat berichtet. Keller wird von seinem Werdegang und seiner diplomatischen Arbeit erzählen und sich Ihren Fragen stellen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. März 2026 um 19 Uhr in der Gaststätte Alter Wirt in der Dorfstraße in Obermenzing statt. Zum Essen können Sie schon früher kommen, es ist ab 18.30 Uhr in der Jagdstube reserviert.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen.Lachs oder Forelle, Rotbarsch oder Garnele? Wir wissen zwar noch nicht genau,
was alles auf der Speisekarte steht, aber vielleicht haben Sie Lust sich wieder mal ein schönes Stück Fisch zu gönnen – und das in netter Gesellschaft. Danach darf dann auch die Sache mit der Fastenzeit ernst genommen werden. Unser Vorschlag:
Sie kommen am Aschermittwoch zum Mittagessen in den Schweizer Hof,
wir bezahlen das zwar nicht, haben aber Plätze reserviert und dann verbringen wir zusammen eine unterhaltsame Zeit mit Essen und anregenden Gesprächen. Wenn das keine Kultur ist.
Besuchen Sie die Premiere: Kulturstammtisch mit Fisch. Vielleicht wird eine Tradition draus. Und manchmal kann die Forelle ja auch eine Wurst sein … Hauptsache: Es wird gegessen.Wir freuen uns auf Sie und unseren gemeinsamen Aschermittwoch.

Anmeldung unbedingt erforderlich bis Montag, den 9. Februar, unter einladungen@kulturforum-mwest.de

Foto: Dr. Keller

Es ist nicht einfach, den begehrten Weg eines Diplomaten einzuschlagen. Das Auswärtige Amt praktiziert anspruchsvolle Aufnahmetests für den diplomatischen Dienst. In einem mehrstufigen Verfahren wird Fachwissen zu  politischen Themen, zu Wirtschaft, zu sozialen und kulturellen Fragen der Gegenwart und sowie zum Völkerrecht abgefragt. Von den Bewerberinnen und Bewerber werden eine überdurchschnittliche intellektuelle Leistungsfähigkeit, ein ausgeprägtes politisches Verständnis und vor allem hervorragende Sprachkenntnisse in Englisch und mindestens einer weiteren Amtssprache der Vereinten Nationen gefordert. Ebenso uneingeschränkte Versetzungsbereitschaft als Grundvoraussetzung für ein Berufsleben in fortdauernder Bewegung, denn die diplomatische Präsenz  umfasst unzählige Botschaften und Konsulate, im Inland wie im Ausland.