Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST fördert Kreativität sowie Verständnis für Kunst und gesellschaftliche Fragen und unterstützt die Integration verschiedener Kulturen.
Sein Ziel ist die aktive Förderung und Pflege der Künste, Stadtteilkultur und Stadtentwicklung im Münchner Westen.
Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST ist überparteilich und gemeinnützig. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.
Der Verein organisiert Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen.
Aktivitäten
Ausstellungen und Vernissagen im Pasinger Rathaus (in Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur im und um das Pasinger Rathaus)
Organisation der „Offenen Ateliers Pasing / Obermenzing“ zusammen mit den beteiligten Künstlern seit 2000
Podiumsdiskussionen und sonstige Veranstaltungen zu stadtteil-bezogenen und gesellschaftspolitischen Themen
Kammermusik in Münchens kleinstem Konzertsaal, dem ehemaligen Rathaussaal von Pasing, jetzt Volkshochschule, und in Pasinger Kirchen
„Kulturfrühstücke“ an verschiedenen Orten mit aktuellen Themen
„Töne im Tunnel“ oder „Töne im Terrain“ als Beitrag zur jährlichen Nacht der Umwelt
Autorenlesungen
Engagement für stadtplanerische Gestaltung im Bereich Pasing und Obermenzing
Kulturausflüge und Stadtführungen
Führungen durch Museen und private Sammlungen
Führungen in Pasing und Obermenzing Siehe auch die Broschüre DUO MENZING, hier als PDF mit 2 MB anzusehen
Interkulturelle Veranstaltungen
Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Stammtisch mit Mitgliedern, Freunden und Interessierten
Das KULTURFORM MÜNCHEN-WEST e.V. arbeitet mit lokalen Einrichtungen und Vereinen zusammen.
Mailverteiler
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Ausstellung in der Unterkirche von St. Raphael, Lechelstraße 52/Ecke Waldhornstraße München-Hartmannshofen
Asche und Rost sind vor allem durch ihre gemeinsame Symbolik von Vergänglichkeit,
Zeit und Transformation verbunden. Beide Materialien stehen dafür, dass etwas einmal stabil und eindeutig war und nun - durch seinen Zerfall - in einen mehr-deutigen Zustand übergegangen ist. Sowohl Asche als auch Rost können für Wandlung und mögliche Erneuerung stehen: aus Zerstörtem entsteht ein neues
Bild, eine neue Form, eine neue Geschichte.
Die Ausstellung geht vom 21.03.2026 bis 5.04.2026. Die Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Veranstalter ist die Kirche St. Raphael in Kooperation mit dem Kulturforum München-West e.V. Kuratoren: Irene Bauer-Conrad, Fabian Vogl
Das Schloss Suresnes, das auch Werneckschlößl genannt wird, liegt mitten in Schwabing und wird von der Katholischen Akademie Bayerns als Tagungsstätte genutzt. Es wurde 1718 als Lustschlösschen des adeligen Kabinettssekretärs Kurfürst von Wilhelm erbaut.
Mehr als 120 Kunstausstellungen mit Werken zeitgenössischer Künstler wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Eine nicht unerhebliche Zahl von Kunstwerken haben dauerhaft einen Platz in den verschiedenen Gebäudeteilen gefunden - im Kardinal-Wendel-Haus, dem Viereck-Hof, dem 1937 von der Erzdiözese München und Freising erworbenen Schloss Suresnes und im wunderschönen Park.
Das Schloss Suresnes wurde 1715 bis 1718 vermutlich durch Johann Baptist Gunetzrhainer nach dem Vorbild des Château de Suresnes bei Paris für den Kabinettsekretär Franz von Wilhelm errichtet. Ab 1756 wechselten die Besitzer stetig. 1855 bezog es Carl August von Steinheil, 1869 und 1870 lebte und arbeitete dort Elisabet Ney.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss Suresnes zum beliebten Treffpunkt für junge Künstler, Maler wie Hans Reichel und Paul Klee hatten unter anderem ihre Ateliers im Schloss.
1937 erwarb das Erzbistum München und Freising das barocke Schloss. Seit 1967 dient es als Tagungsstätte für die Katholische Akademie in Bayern.
Zum Themenkatalog der Katholischen Akademie in Bayern gehört die Kunst.
Mehr als 120 Kunstausstellungen wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Und auf dem Gelände der Akademie sind mehr als zwanzig Kunstwerke dauerhaft zu finden.
Künstler: Der Bildhauer Josef Henselmann(1898 ‒ 1987); Der Glas- und Kirchenkünstler Helmut Ammann (1907 – 2001); Der Bildhauer Roland Friederichsen* (1910 – 1992); Der Medizinprofessor Heinz Spiess (1920 – 2015), der sich auch künstlerisch betätigte; Die Bildhauerin Christine Stadler* (1922 – 2001); 1986 gestaltete Antje Tesche-Mentzen den 1,8 Meter hohen Bronzebrunnen »Baum des Lebens«.
Weitere Künstler, die mit Arbeiten vertreten sind: Jörg Kicherer: »Ich bin das Licht der Welt«, 1997; . Dorothée Aschoff: »Türkis-Brauner Schaufelkopf«, 2000; . Claudia Baltzer: Ohne Titel, 2004; . Alf Lechner: »WV 704 Würfelteilung« und »WV 707 Würfelteilung«, 2014; Martin Wöhrl: »Feld«, 2015; der Bildhauer Blasius Gerg (1927 – 2007) gestaltete das fast 25 Meter breite Steinrelief mit dem Titel »Vom Chaos zur Ordnung«; seit 1970 steht hier einer der beiden 1848 von Johann von Halbig* (1814 – 1882) für das Wittelsbacher Palais in der Briennerstraße gestalteten Steinlöwen u.a.
Am Donnerstag, 23. 4. 2026, dem Welttag des Buches, der seit 30 Jahren auch in Deutschland gefeiert wird, bieten das Kulturforum München-West
und die Stadtbibliothek Pasing wieder eine Mitmach-Lesung für Jung und Alt mit dem Autor und Schlagzeuger Andy Kuhn an. Er liest nicht nur aus seinen eigenen Büchern, sondern bringt auch interessante Percussionsinstrumente mit.
Der Schauspieler und Musiker Silvester von Hösslin ist der Vorleser beim „Speed Dating mit Büchern“, die die großen und kleinen Gäste aus dem Bücherschrank aussuchen: Einfach ein Buch holen und zuhören. Er singt und spielt bei jedem Wetter auf seiner Gitarre beim roten Bücherschrank, der dem Kulturforum gehört. Keine Anmeldung, keine Eintritt, einfach um 17 vorbeikommen und genießen.....
Mit dem Antrag zur Errichten eines „öffentlichen Bücherschranks“ in Pasing an den Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing (BA) für die Sitzung am 4. 2. 2014 fing alles an.
Nach dem Beispiel vom ersten offenen Bücherschrank in Schwabing am Nordbad sollen auch in Pasing BürgerInnen Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten mitnehmen und anbieten können - 24 Stunden und barrierefrei zugänglich ermöglicht werden.
Den Antrag haben zwei Mitglieder unseres damaligen Vorstandes, Evelyn Lang und Angela Scheibe-Jaeger, die auch Mitglieder im BA waren, gestellt. Mit Erfolg, die Genehmigung des Kreisverwaltungsreferats kam am 11.11.2015, verantwortlicher Projektleiter wurde Dr. Rüdiger Schaar, ebenfalls ehrenamtliches Mitglied im Unterausschuss Kultur und Heimatspflege im Bezirksausschuss Pasing Obermenzing und Mitglied im Kulturforum München West. Eigentümer des Bücherschranks mit allen Rechten und Pflichten ist seither das „Kulturforum München-West e. V.“, das 25 % der Gesamtkosten aus Vereinsmitteln finanziert hat. Am internationalen Welttag des Buches am 23.4.2016 fand die feierliche Eröffnung statt.
Eine musikalische Lesung für Kinder in deutscher und ukrainischer Sprache
Sonntag, 26. April 2026, 11 und 14 Uhr
Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1
Es lesen, singen und spielen Mitglieder der Bayerischen Staatsoper, Musiker des Bayerischen Staatsorchesters und der Unterstufenchor des Karlsgymnasiums München Szenen aus dem Buch und der Kinderoper Brundibár, einer Geschichte des Triumphs von Gemeinschaft und Zusammenhalt über das Böse. Am Klavier der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.
Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper und des Kultur- und Spielraum e.V./Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik
Veranstalter: Kulturforum München-West e.V.
Kooperationspartner: Room 28 e.V. und Edition Room 28 Hannelore Brenner
Zwei arme Geschwister triumphieren mit Hilfe ihrer Freunde über den niederträchtigen Leierkastenmann Brundibár. Ein Triumph von Gemeinschaft und Zusammenhalt über das Böse. Das ist die Grundidee der Kinderoper Brundibár von Hans Krása und Adolf Hoffmeister, die1943 und 1944 über fünfzig Mal mit deportierten jüdischen Kindern im Ghetto von Theresienstadt aufgeführt wurde. Szenen aus der Oper und dem gleichnamigen Buch von Hannelore Brenner und Maria Thomaschke lesen, singen und spielen Mitglieder der Bayerischen Staatsoper, Musiker des Bayerischen Staatsorchesters und der Unterstufenchor des Karlsgymnasiums München. Am Klavier der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und Schirmherr des Projekt Vladimir Jurowski. Eine Koproduktion der Bayerischen Staatsoper und des Kultur- und Spielraum e.V./Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik 089/888 88 06 oder kultur@kulturforum-mwest.de
Eintritt ist frei, Anmeldung unter: kjwpasing@kulturundspielraum.de, Tel.:
Zu den Urhebern der Oper: Hans Krása (1899 – 1944) studierte bei Alexander von Zemlinsky Komposition und war als Lehrer, Komponist und Dirigent tätig. Nach seiner Deportation in das Ghetto Theresienstadt orchestrierte er die 1938 entstandene Oper Brundibár entsprechend den im Lager zur Verfügung stehenden Möglichkeiten neu und führte das Werk erstmals am 23. September 1943 mit Kindern des Ghettos auf. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet.
Adolf Hoffmeister (1902 – 1973), geboren in Prag, war Schriftsteller, Karikaturist, Illustrator, Maler, Dichter, Dramatiker, Journalist und Diplomat. Nach dem Krieg leitete er als Professor an der Prager Akademie für angewandte Kunst ein Institut für Kinderbuchillustrationen und Zeichentrickfilme
Schloss Blutenburg an der Würm ist umgeben von ganz viel Grün. Aber inmitten all der Wiesen, Sträucher und Bäume wachsen auch jede Menge interessanter Kräuter! Sie werden staunen, was es da alles gibt, teils harmlos, teils giftig, teils wohlschmeckend z.B. im Salat, teils nur verarbeitet essbar. Heilkräuter jede Menge, aber welchen Teil der Pflanze nimmt man? Wurzel? Blüten? Nur die Blätter oder gar die ganze Pflanze? Und alles wächst direkt im Park an der Blutenburg, die das Pflanzliche ja auch im Namen trägt. Kommen Sie gerne mit auf diese Führung – es erwartet Sie eine Mischung aus Pflanzenbetrachtung, medizinischer Einordnung, kulturhistorischer Standortbetrachtung …...
Misora Ozaki, die 2025 beim ARD-Wettbewerb den 2. Preis und weitere Sonderpreise gewonnen hat, spielt in der Kontrapunkt Klavierwerkstatt das wohl anspruchvollste Werk für Cembalo von Johann Sebastian Bach – die Goldberg-Variationen – auf dem Klavier. Da ein moderner Konzertflügel nur eine Tastatur hat, die Musik im Original aber für zwei unabhängige Manuale geschrieben ist, müssen heutige Pianisten „tricksen“ und einen speziellen, individuell neu entwickelten Fingersatz erlernen, was enorm anspruchsvoll ist. Eintritt: € 25; ermäßigt für Mitglieder € 20, für Schüler und Studierende unter 30J. € 5 Karten nur an der Abendkasse Reservierung empfohlen unter: info@kammermusik-pasing.de
Eines der wenigen Werke, die zu Bachs Lebzeiten veröffentlicht wurden und sein einziges gedrucktes Variationenwerk für Cembalo, erhielt im blumig-spätbarocken Deutsch des Jahres 1741 folgenden Originaltitel:
Clavier-Übung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen. Denen Liebhabern zur Gemüths-Ergetzung verfertiget von Johann Sebastian Bach.
Heute ist das Opus unter seinem populären Beinamen Goldberg-Variationen bekannt, was auf einen halb legendenhaften Bericht des ersten Bach-Biographen Johann Nikolaus Forkel zurückgeht. Bach habe das Werk für seinen Gönner Graf Hermann Carl von Keyserlingk in Dresden geschrieben, der an Schlaflosigkeit litt. Sein Hauscembalist, der damals noch jugendliche Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg (1727-1756), sollte sie ihm vorspielen. Allerdings darf bezweifelt werden, dass der gerade einmal 14-jährige Goldberg diesem wohl anspruchsvollsten Cembalo-Werk seiner Zeit gerecht werden konnte.
Bach ging es vielmehr um nichts weniger, als ein ganz bewusst für die Nachwelt gedachtes Kompendium des gesamten barocken Musikdenkens zu schreiben, was typisch für seine letzte große Schaffensperiode war, die oftmals als Phase des „Sammeln und Sichtens“ bezeichnet wird. Anders als die meisten anderen Werke des Thomaskantors gerieten die Goldbergvariationen auch in den ersten Jahrzehnten nach seinem Tode nicht in Vergessenheit. E.T.A. Hofmann lässt seinen berühmten fiktiven Kapellmeister Kreisler (1814) die Variationen spielen, was für die weite Verbreitung des Stückes spricht, das auch Beethoven kannte und als Vorbild für seine eigenen Diabelli-Variationen geschätzt haben muss.
Das Werk basiert auf einer beliebten, in den 1740ger Jahren allerdings schon reichlich altertümlich wirkenden Form der barocken Cembalomusik, der Aria variata. Dabei wird ein schlichter zweiteiliger Tanzsatz (hier zweimal 16 Takte) im Dreiertakt in der Weise verarbeitet, dass jede der 30 Variationen das harmonische Gerüst der Aria über einer immer wiederkehrenden Linie im Bass beibehält. Anders als in vielen klassischen oder romantischen Variationswerken wird hier also keine Melodie variiert, was eine starke Verwandtschaft zur Gattung der Passacaglia unterstreicht, in der Bach auch ein zeitloses Meisterwerk für Orgel (BWV 582) schuf.
Der Gesamtaufbau ist einzigartig für seine Zeit: Jede der zehn Dreiergruppen des Werkes hat in sich einen klaren, immer wiederkehrenden Aufbau. Den Anfang macht ein Genrestück, entweder ein stilisierter Tanz oder eine andere im Barock bekannte Form wie Konzertsatz, französische Ouvertüre oder Fuge. In der Mitte folgt darauf immer eine deutlich vom virtuosen Cembalostil eines Domenico Scarlatti beeinflusste etüdenartige Komposition von besonderer spieltechnischer Komplexität, was die didaktische Ausrichtung des Werkes unterstreicht. Jeweils am Ende der ersten neun Dreiergruppen steht als Höhepunkt ein Kanon - eine besonders strenge kontrapunktische Kunstform, mit der sich Bach in seinem letzten Lebensjahrzehnt intensiv beschäftigt hat. Die neun Kanons steigern sich von Mal zu Mal im Intervallabstand, in dem die Stimmen einander folgen: Vom Kanon im Einklang (all’Unisono) über Kanons im Abstand der Sekund, Terz, Quart, Quint, Sext, Sept und Oktav bis hin zum Kanon in der None. Dort, wo man den Kanon in der Dezime erwarten würde, steht überraschenderweise ein sog. „ Quodlibet“, in dem Bach - durchaus mit Humor - mehrere Volkslieder übereinander erklingen lässt, darunter das auch heute noch bekannte „Kraut und Rüben haben mich vertrieben“. Bodenständiges und höchste künstlerisch-intellektuelle Verfeinerung geben sich hier die Hand, wobei der Hörer niemals das Gefühl von mühevoller kompositorischer Schwerstarbeit hat.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nahezu alle wichtigen Formen des überreichen barocken Musikkosmos in diesem wohl bedeutendsten Variationswerk exemplarisch behandelt werden. Bach spürte mit Sicherheit, dass diese Periode der Musikgeschichte als deren Vollender er sich begriff, ihrem Ende zuging und er dazu berufen war, hierfür einen denkbar würdigen Ausklang zu schaffen.
Noch eine Anmerkung zur Klaviertechnik: Da ein moderner Konzertflügel nur eine Tastatur hat, liegt eine besondere Schwierigkeit und Herausforderung darin, die im Original für zwei unabhängige Manuale geschriebene Musik auf einer einzigen Klaviatur zu spielen, was nur durch Überkreuzung bzw. Verschränkung der Hände und einen speziellen, individuell neu entwickelten Fingersatz möglich ist.
Die Künstlerin:
Misora Ozaki (*1996) begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Sie hatte ihr Orchesterdebüt im Alter von 12 Jahren mit der polnischen Philharmonie Krakowska (Klavierkonzert Nr. 2 von Saint-Saëns) und im folgenden Jahr hatte sie ihr erstes Solokonzert in Tokio. Seitdem trat sie mit zahlreichen Orchestern auf, darunter dem Minnesota Orchestra, dem Estnischen National Symphony Orchestra, der Poland Philharmonia Krakowska, dem Japan Philharmonic Orchestra und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. In den letzten Jahren gab sie Konzerte in Deutschland, Österreich, England, den Niederlanden, Polen, Norwegen und in Japan. Die Möglichkeiten der Klaviermusik wurden im 20. Jahrhundert um ein vielfaches erweitert. Die Pianistin Misora Ozaki widmet sich dem Kosmos des Klaviers in der zeitgenössischen Musik, ihr Repertoire umfasst jedoch ein breites Spektrum vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Seit 2018 studiert Misora Ozaki an der Hochschule für Musik und Theater München Klavier bei Prof. Antti Siirala und seit 2023 auch Hammerklavier bei Prof. Christine Schornsheim. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, z. B. 1. Preis und den Publikumspreis im 15. Internationalen Klavierwettbewerb MozARTe in Aachen (2019), den 1. Preis beim Steinway Förderpreis Klassik in München (2023), 3. Preis und Isang Yun Preis beim Orléans International Klavierwettbewerb in Frankreich (2024) und 2025 beim ARD-Wettbewerb gewann sie den 2.Preis und zwei Sonderpreise. Sie erhielt auch den Musikförderungspreis in Ingolstadt vom Konzertverein. (2024). 2022 wurde sie ausgewählt, an der Meisterklasse von Murray Perahia teilzunehmen, die vom G. Henle-Verlag in München organisiert wurde. Im selben Jahr gab sie ein Solokonzert mit Bachs Goldberg-Variationen.
Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern. Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter einladungen@kulturforum-mwest.de oder bei unserer Kammermusikreihe unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.