Willkommen beim Kulturforum München-West!

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST fördert Kreativität sowie Verständnis für Kunst und gesellschaftliche Fragen und unterstützt die Integration verschiedener Kulturen.

Sein Ziel ist die aktive Förderung und Pflege der Künste, Stadtteilkultur und Stadtentwicklung im Münchner Westen.

Das KULTURFORUM MÜNCHEN-WEST ist überparteilich und gemeinnützig. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

Der Verein organisiert Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen.

Aktivitäten

  • Ausstellungen und Vernissagen im Pasinger Rathaus (in Kooperation mit dem Verein Kunst und Kultur im und um das Pasinger Rathaus)
  • Organisation der „Offenen Ateliers Pasing / Obermenzing“ zusammen mit den beteiligten Künstlern seit 2000
  • Podiumsdiskussionen und sonstige Veranstaltungen zu stadtteil-bezogenen und gesellschaftspolitischen Themen
  • Kammermusik in Münchens kleinstem Konzertsaal, dem ehemaligen Rathaussaal von Pasing, jetzt Volkshochschule, und in Pasinger Kirchen
  • „Kulturfrühstücke“ an verschiedenen Orten mit aktuellen Themen
  • „Töne im Tunnel“ oder „Töne im Terrain“ als Beitrag zur jährlichen Nacht der Umwelt
  • Autorenlesungen
  • Engagement für stadtplanerische Gestaltung im Bereich Pasing und Obermenzing
  • Kulturausflüge und Stadtführungen
  • Führungen durch Museen und private Sammlungen
  • Führungen in Pasing und Obermenzing
    Siehe auch die Broschüre DUO MENZING, hier als PDF mit 2 MB anzusehen
  • Interkulturelle Veranstaltungen
  • Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Stammtisch mit Mitgliedern, Freunden und Interessierten

Das KULTURFORM MÜNCHEN-WEST e.V. arbeitet mit lokalen Einrichtungen und Vereinen zusammen.

Spenden

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Aktuelle Veranstaltungen

Kurzfristige Veränderungen und Ergänzungen müssen wir uns leider vorbehalten.


Ausstellung Pasinger Erinnerungsorte

Mittwoch, 6. Juli 2022 bis Donnerstag, 29. September 2022

Im Neubau des Pasinger Rathauses

Quelle: Pasinger Archiv e.V.

Mittwoch, 6. Juli 2022 um 19 Uhr ist Eröffnung der Ausstellung im Sitzungssaal des Pasinger Rathauses mit Buchpräsentation und anschließender Besichtigung. Danach ist die Ausstellung - pandemiebedingt - nur in geführten Gruppen zu besichtigen. Termine jeden Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr. Anmeldung bitte über erinnerungen@spuren-muenchen.de. Bitte melden Sie sich an. Die Ausstellung läuft bis 29.09.2022.

Quelle Verein. Beispielseite aus dem Buch Pasinger Erinnerungsorte
Quelle: Verein. Vorderseite des Buchs

Zur Eröffnung wird ein Buch „Pasinger Erinnerungsorte“ präsentiert. Es enthält 49 Pasinger Erinnerungsorte, kurz beschrieben und mit vielen Bildern und Lageplänen ausgestattet. Es ist wie ein Fremdenführer zu benutzen.

Kennen Sie die Storchenburg? Welches ist der erste Pasinger Bahnhof? Wie entstand der Pasinger Stadtpark? Erinnern Sie sich noch an die Pappschachtel? Wo wurde das Pasinger Notgeld gedruckt? Wo und was war die Spieglwiese? Nur ein paar Beispiele, was man über Pasing so wissen könnte – wird alles im Buch beschrieben.

Das Anliegen des Instituts für zukunftsweisende Geschichte ist es, Pasinger Erinnerungsorte sichtbar zu machen. Aus diesem Grund sind die Buchseiten und die Ausstellungstafeln so gestaltet, wie man sich Infotafeln oder -Stelen vorstellen kann. Wir, die Initiatoren des Projektes Pasinger Erinnerungsorte, wünschen uns, dass die Stadt München in den eingemeindeten Stadtteilen wie Pasing lokale Informationen vor Ort zulässt und fördert.

Pasing ist reich an Geschichte und Geschichten. Das Projekt soll das sichtbar machen und die Identifizierung der Einwohner mit ihrem Wohnort unterstützen.

Die Ausstellung Pasinger Erinnerungsorte ist eine Kooperation des Kulturforum München-West e.V. mit dem Institut für zukunftsweisende Geschichte e.V. Das Projekt wird vom Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing organisatorisch und finanziell gefördert.

Quelle Verein. Beispielseite aus dem Buch Pasinger Erinnerungsorte
Quelle: Verein. Rückseite des Buchs

Basis der Publikation ist jahrelange Forschung und Sammlertätigkeit, Suche in Archiven und Gespräche mit Zeitzeugen. An dem Buch haben mehrere Autoren mitgewirkt, federführend ist Bernd-Michael Schülke, der auch Idee und Konzept entwickelt hat. Weitere Beiträge stammen von Franz Adam, Almuth David, Bernhard Koch und Bernhard Schoßig. Die Bild- und Materialsammlungen von Bernd-Michael Schülke sind Ausgangspunkt des Projektes. Viele Bilder und Informationen hat Thomas Hasselwander vom Pasinger Archiv beigetragen, ebenso Bernhard Möllmann mit seinen Sammlung und Publikationen. Anneliese Dendörfer, Maria-Luise und Klaus Herkner, Brigitte Miehle, Werner Schönauer und Edith Simon trugen persönliche Informationen zu Erinnerungsorten bei. Der Kartograph Helmut Jarvers hat seine Expertise bei den Stadtplänen zur Verfügung gestellt. Peter Pich hat die Tafeln, das Buch und die Ausstellung gestaltet. Im Franz Schiermeier Verlag hat das Buch einen kooperativen Partner gefunden. Das Pasinger Rathaus stellt uns die Räume für die Ausstellung zur Verfügung. All diese Menschen und Institutionen haben das Buch möglich gemacht, ihnen allen sei herzlich gedankt.

August Exter und die ersten Gartenstädte im Münchner Westen

Ebenböckhaus, Ebenböckstraße 11

Quelle J. Kelch: August Exter 1896, Foto kurz vor Beginn der Villenkolonie II
Quelle J. Kelch: Einfamilienhaus aus der Villenkolonie I

Vortrag zur Siedlungsentwicklung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert sowie der Rolle des Architekten und Regierungsbaumeisters August Exter, der im Münchner Westen Siedlungen für den Mittelstand gründete, baute oder unterstützte.

Exter realisierte mit seinen Villenkolonien, die er auch „Gartenstädtchen“ nannte, erstmals die für das 20. Jahrhundert typische Einfamilienhaus-Siedlung, in der auch weniger betuchte Leute ein Haus mit Garten erwerben konnten. Referent ist der Sozialwissenschaftler Johannes Kelch, der kürzlich das Buch "August Exter und die ersten Gartenstädte" veröffentlicht hat. Er ist einer der zahlreichen Urenkel Exters.

Bitte melden Sie sich an unter einladungen@kulturforum-mwest.de, Eintritt 10 € für Mitglieder, 12 € für Nichtmitglieder. Ort: Ebenböckhaus, Ebenböckstraße 11, Beginn  19.30 Uhr.

Quelle J. Kelch: Atelierhaus aus der Villenkolonie II
Quelle J. Kelch: August Exter 1892 im Alter von 34 Jahren, kurz vor Beginn der Villenkolonie I. portraitiert von seinem Cousin, dem expressionistischen Maler Julius Exter

„Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland abgesehen von Stadterweiterungen lediglich Villenkolonien mit großen, repräsentativen Bauwerken für reiche Unternehmer einerseits und andererseits Arbeiter-, Werks- und Zechensiedlungen mit sehr kleinen Häusern und Wohnungen. „Erst spät –im 19. Jahrhundert - begann der genossenschaftliche Wohnungsbau und der Bau von Gartenstädten für mittelständische Zielgruppen“, so Johannes Kelch. Exter bot in „Neu Pasing“ ab 1892 erstmals Komplettangebote - Grundstück, Haus, Erschließung und Einfriedung - zu sehr günstigen, nicht verhandelbaren Festpreisen an. Erst die finanzielle Klarheit über die Kosten, monatlichen Belastungen und Amortisationszeiten führte dazu, dass Beamte, Angestellte, Künstler, Kaufleute und Handwerker kalkulieren konnten, ob sie sich ein Haus mit Garten leisten können oder nicht. Um günstige Angebote machen zu können, arbeitete August Exter mit betriebswirtschaftlichen Methoden (später bekannt als „economy of scale“), technischen Neuerungen (auf der Basis von Experimenten), logistischen Raffinessen (Schmalspurbahn für Materialtransport vom Bahnhof) und einfachen Lösungen zur Vermeidung teurer Aufwändungen. Exter arbeitete auch mit Wohnungsgenossenschaften zusammen, die ebenfalls den Mittelstand adressierten.

Bilder Quelle J. Kelch

  • Portrait 8371: August Exter 1892 im Alter von 34 Jahren, kurz vor Beginn der Villenkolonie I. portraitiert von seinem Cousin, dem expressionistischen Maler Julius Exter
  • Portrait 8380: August Exter 1896, Foto kurz vor Beginn der Villenkolonie II
  • Foto: 8247: Einfamilienhaus aus der Villenkolonie I
  • Foto 8676: Atelierhaus aus der Villenkolonie II

BAUM_GESTALTEN – Fotografien von Tobias Melle

Vernissage am Freitag, 23.09.2022, 19.00 Uhr

Unterkirche von St. Raphael
Lechelstraße 52/Ecke Waldhornstraße München-Hartmannshofen

Mit seinen Aufnahmen kehrt Tobias Melle zur ursprünglichen Bedeutung des Wortes Fotografie zurück: Dem Malen mit Licht auf einem Stück Film. Filmkorn, Mehrfachbelichtungen, Bewegung und Zufall lassen diese Bildnisse von Bäumen wie Gemälde wirken.

Die Ausstellung geht vom 24.09.2022 bis 09.10.2022. Die  Öffnungszeiten sind an den Samstagen und Sonntagen von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Der Fotograf und Musiker Tobias Melle verbindet seine beiden Talente im Rahmen der Sinfonie in Bildern, die er mit namhaften Orchestern im In - und Ausland zur Aufführung bringt. Auch in seinen Ausstellungsprojekten geht es ihm um die Schaffung neuer Wahrnehmungsräume. Mit Neugier auf ungewohnte Blickwinkel ist er oft monatelang unterwegs, um die richtigen Motive zu finden. Tobias Melle ist Träger des Pasinger Kunst-und Kulturpreises

Veranstalter ist die Kirche St. Raphael in Kooperation mit dem Kulturforum München-West e.V. Kurator: Michael Glatzel, Einführung bei der Vernissage: Thomas Heyl 

Kultursoiree mit Blick auf polnische Literatur

Stadtbibliothek Pasing, Bäckerstraße 9

A. Kowaluk, Autorin

Die Kultursoiree mit Blickpunkt auf polnische Autorinnen und Autoren findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Pasing statt. Es gibt dort Lesungen, Musik und eine polnische Brotzeit. 

Die Veranstaltung geht von 17 – 19 Uhr und kostet 12 Euro für Mitglieder und 15 Euro für Nichtmitglieder. Eine verbindliche Anmeldungen erbeten unter einladungen@kulturforum-mwest.de. Gäste sind herzlich willkommen.

Anna Rehker, Cellistin und Komponistin

„Die Verleihung des Literaturnobelpreises an die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk vor drei Jahren gab uns die Idee, uns bei unserer nächsten traditionellen Kultursoiree mit unserem Nachbarland Polen zu beschäftigen“, so die Verantwortlichen im Kulturforum München-West. „Wegen Corona kann sie erst jetzt stattfinden. Sie lernen bei der Lesung auch die weiteren NobelpreisträgerInnen aus Polen kurz kennen, immerhin fünf an der Zahl. Die in München lebende Autorin Agnieszka Kowaluk liest aus ihrem Buch “Du bist so deutsch”, die ebenfalls aus Polen stammende Cellistin und Komponistin Anna Rehker spielt Komponisten aus ihrer Heimat und stellt uns auch eigene Stücke vor. Zudem liest sie aus Werken ihrer beiden polnischen “Lieblinge” Olga Tokarczuk und Sławomir Mrożek. Bei einer typischen polnischen Brotzeit ist dann Gelegenheit zum Austausch.

Serdecznie  Was witamy!

Schumann Quartett München

Kirche St. Wolfgang Obermenzing, Pippinger Str. 49a

„Kammermusik in Pasing“ ist stolz darauf, das Schumann Quartett München fast schon als „Hausquartett“ bezeichnen zu können. Das Publikum darf sich bei den Konzerten dieses exquisiten Ensembles aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters stets doppelt freuen: Zum einen auf die spieltechnische und interpretatorische Brillanz der Darbietung und zum anderen auf ein außergewöhnliches Programm. Beim Konzert am 19. Oktober kommt die wundervolle Spielstätte hinzu, die alte Dorfkirche St. Wolfgang mit ihrer authentischen gotischen Ausstattung und ihrer hervorragenden Akustik.

Auf dem Programm stehen

  • Johann Sebastian Bach, 3 Fugen aus der Kunst der Fuge BWV 1080
  • Wolfgang Amadeus Mozart, Streichquartett G-Dur KV 387
  • Alexander Borodin, Streichquartett Nr. 2 G-Dur

Eintritt: 25 €, für Mitglieder 20 €, für Schüler*innen und Studierende 5 €

Verbindliche Anmeldung ist erforderlich unter: info@kammermusik-pasing.de

Johann Sebastian Bach hat die Kompositionstechnik der Fuge, bei der ein bestimmtes Thema durch alle Stimmen geführt und variiert wird, mit der „Kunst der Fuge“ zur Meisterschaft und Vollendung gebracht. In den 14 Fugen des Werks entsteht aus höchster Kunstfertigkeit, Struktur und Transparenz tiefe Emotion. Bach hat bis zu seinem Tode 1752 daran gearbeitet und die letzte Fassung nicht mehr vollendet.

Das Streichquartett G-Dur KV 387 von Wolfgang Amadeus Mozart ist eines der ab 1782 entstandenen sechs Quartette, die er seinem „lieben Freund Joseph Haydn“ widmete. Es ist ein Werk zwischen Empfindsamkeit und Sturm und Drang mit einem der schönsten langsamen Sätze, die Mozart je geschrieben hat, und außerordentlich kunstvoll gearbeiteten fugierten Passagen im Schlusssatz.

Alexander Borodin, als Komponist das fünfte und letzte Mitglied der nationalrussischen „Gruppe der Fünf“, war hauptberuflich Wissenschaftler, Mediziner und Chemieprofessor. Auf ganz eigene Weise verknüpft er Elemente der mitteleuropäischen Spätromantik mit Anklängen an die russische Musiktradition. Auffällig ist eine stilistische Nähe zur Musik Richard Wagners. Sein 2. Streichquartett widmete er seiner Frau, die eine leidenschaftliche Musikliebhaberin war. Das Werk mit seiner ausgeprägten russischen Melodik ist vor allem wegen des dritten Satzes („Notturno“ = Nachtstück) berühmt, dessen betörende Melodie vom Cello vorgestellt wird. Im Schlusssatz wird das musikalische Material wiederholt in fugierter Form verarbeitet, ehe das Quartett in einem strahlenden Fortissimo Abschluss endet.

Das Schumann Quartett München spielt seit seiner Gründung 1994 in unveränderter Besetzung:

Barbara Burgdorf (1. Violine) ist Konzertmeisterin des Bayerischen Staatsorchesters. Sie studierte bei Ulf Hoelscher, Dorothy DeLay und Rainer Kußmaul. Als Solistin wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Leidenschaft für Kammermusik hat sie bei einigen der weltbesten Streichquartette wie dem Julliard Quartett und dem Guarneri Quartett vertieft.

Traudi Pauer (2. Violine) war nach dem Studium an der Münchner Musikhochschule Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie und des Münchner Bachkollegiums. Sie gastierte bei den Münchner Philharmonikern und ist seit 1996 Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters.

Stephan Finkentey (Viola) ist entstammt der Freiburger Violaklasse von Ulrich Koch und ist seit 1988 stellvertretender Solobratscher des Bayerischen Staatsorchesters.

Oliver Göske (Cello) war nach dem Studium in Hannover und Berlin Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie. Er gehört dem Schubert Kammerensemble an und ist seit 1989 beim Bayerischen Staatsorchester engagiert.


Besucher-Information

Unser aller Gesundheit und Sicherheit sind wichtig. Daher halten wir uns an die jeweils gültigen Infektionsschutz-Vorschriften des Bayerischen Gesundheitsministeriums bzw. an die Hygienekonzepte der jeweiligen Häuser, in denen unsere Veranstaltungen stattfinden. Näheres erfahren Sie in unseren Einladungen oder mit den Reservierungsbestätigungen.
Für die meisten Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich unter kulturforum.muenchen-west@web.de oder bei unserer Kammermusikreihe unter info@kammermusik-pasing.de . Die Teilnahme ist dann nur nach erfolgter Bestätigung möglich.
Sollten Sie unter Krankheitssymptomen leiden, bleiben Sie bitte der Veranstaltung fern.