Das Schloss Suresnes, das auch Werneckschlößl genannt wird, liegt mitten in Schwabing und wird von der Katholischen Akademie Bayerns als Tagungsstätte genutzt. Es wurde 1718 als Lustschlösschen des adeligen Kabinettssekretärs Kurfürst von Wilhelm erbaut.
Mehr als 120 Kunstausstellungen mit Werken zeitgenössischer Künstler wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Eine nicht unerhebliche Zahl von Kunstwerken haben dauerhaft einen Platz in den verschiedenen Gebäudeteilen gefunden – im Kardinal-Wendel-Haus, dem Viereck-Hof, dem 1937 von der Erzdiözese München und Freising erworbenen Schloss Suresnes und im wunderschönen Park.
Führung frei;
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Das Schloss Suresnes wurde 1715 bis 1718 vermutlich durch Johann Baptist Gunetzrhainer nach dem Vorbild des Château de Suresnes bei Paris für den Kabinettsekretär Franz von Wilhelm errichtet. Ab 1756 wechselten die Besitzer stetig. 1855 bezog es Carl August von Steinheil, 1869 und 1870 lebte und arbeitete dort Elisabet Ney.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss Suresnes zum beliebten Treffpunkt für junge Künstler, Maler wie Hans Reichel und Paul Klee hatten unter anderem ihre Ateliers im Schloss.
1937 erwarb das Erzbistum München und Freising das barocke Schloss. Seit 1967 dient es als Tagungsstätte für die Katholische Akademie in Bayern.
Zum Themenkatalog der Katholischen Akademie in Bayern gehört die Kunst.
Mehr als 120 Kunstausstellungen wurden bisher im Kardinal-Wendel-Haus durchgeführt. Und auf dem Gelände der Akademie sind mehr als zwanzig Kunstwerke dauerhaft zu finden.
Künstler: Der Bildhauer Josef Henselmann(1898 ‒ 1987); Der Glas- und Kirchenkünstler Helmut Ammann (1907 – 2001); Der Bildhauer Roland Friederichsen* (1910 – 1992); Der Medizinprofessor Heinz Spiess (1920 – 2015), der sich auch künstlerisch betätigte; Die Bildhauerin Christine Stadler* (1922 – 2001); 1986 gestaltete Antje Tesche-Mentzen den 1,8 Meter hohen Bronzebrunnen »Baum des Lebens«.
Weitere Künstler, die mit Arbeiten vertreten sind: Jörg Kicherer: »Ich bin das Licht der Welt«, 1997; . Dorothée Aschoff: »Türkis-Brauner Schaufelkopf«, 2000; . Claudia Baltzer: Ohne Titel, 2004; . Alf Lechner: »WV 704 Würfelteilung« und »WV 707 Würfelteilung«, 2014; Martin Wöhrl: »Feld«, 2015; der Bildhauer Blasius Gerg (1927 – 2007) gestaltete das fast 25 Meter breite Steinrelief mit dem Titel »Vom Chaos zur Ordnung«; seit 1970 steht hier einer der beiden 1848 von Johann von Halbig* (1814 – 1882) für das Wittelsbacher Palais in der Briennerstraße gestalteten Steinlöwen u.a.
